Zur Souveränitätsdefinition: „… sieht Souveränität nicht als vollständige Abwesenheit von Abhängigkeiten, aber als Situation, in der man trotz gewisser Abhängigkeiten (z.B. von Partnern) handlungsfähig ist.“ @dresdnerforschungswerk2026kuglerinformatik26souveraenitaet

Recherche 05.10.2026: Beitragender ist Leonhard Kugler, seit 09.04.2026 Geschäftsführer des ZenDiS (Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung); davor verantwortete er den Aufbau der Beschaffungsplattform openCode und die ZenDiS-Entwicklungsabteilung inkl. openDesk. Der Toot ist ein Live-Mitschnitt seines Vortrags „Souveränität trotz Abhängigkeiten“ auf der Informatik26 (22.09.2026, Barkhausen Bau, TU Dresden).

Die Folie „Systematik“ aus dem Foto ist Kuglers Abhängigkeitsmodell: Matrix Verstehen / Gestalten / Wählen × Selbst-/Kooperationsfähigkeit / Wahlfähigkeit / Technologie, mit Kernfragen wie „Wie groß ist unsere Handlungsfähigkeit?“, „Können Organisationen und Communities verändert oder verlassen werden?“, „Gibt es überhaupt realistische Alternativen? (Architektur und Infrastruktur)“ und „Verstehen und weiterentwickeln vs. Lieferketten lediglich konsumieren?“ — OCR-Auswertung des Fotos im Archiv (siehe Quellenverzeichnis-Eintrag). Weitere Veröffentlichungen Kuglers zur Systematik: ZenDiS-Kriterienpapier (03/2026, Konsultation bis Mitte Mai 2026, Operationalisierung mit openCode), Beschaffungspapier „Open Source als Hebel für Souveränität und Nachhaltigkeit“ (02/2025) und — mit Julian Schauder — „From Code to Trust“ über Softwarelieferketten (Tagungsband BSI-Kongress, angekündigt 08/2026). Einen offiziellen Mitschnitt der Session gibt es (noch) nicht.

Staatliche Operationalisierung (ZenDiS), Recherche 05.10.2026: Das ZenDiS-Kriterienpapier (03/2026) macht „Digitale Souveränität“ für die Verwaltungspraxis messbar: Kategorien A. Organisation & Personen (Beschaffung/Vergabe, Auftraggeberfähigkeit, Kompetenzen), B. Digitale Anwendungen & Dienste (Lieferkette/Nachvollziehbarkeit, Anwendungsarchitektur/Modularität, Standards/Schnittstellen, Software-Abhängigkeiten), C. Informationen & Daten, plus risikobasierter „Souveränitätscheck“. Das Whitepaper „Souveränitäts-Washing bei Cloud-Diensten erkennen“ (08/2025) ergänzt die Cloud-Perspektive: Standortversprechen („EU Cloud“, Datenresidenz) genügen nicht — Betreibermodell, Update-Zyklen, Lock-in und US-Rechtslage (CLOUD Act) entscheiden; schließt an das BMI-Gutachten und die SZ-Meldung zur US-Rechtslage an.

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„Oracle invokes ‘force majeure’ on OpenAI data centre contract.“@gerard2026oracleinvokesforce Weil die Genehmigungen für eine Gas-Pipeline für ein neues RZ fehlen.


https://isaiprofitable.com/


The “whiteboard defense:” I should be able to pull you aside at any moment and ask you to explain any customer-facing system you’ve shipped. You should be able to clearly explain how it works and defend the decisions you made. This is my benchmark for responsible AI usage. I don’t expect line-level familiarity with the code. I don’t care if you remember the exact function name or implementation detail. You may not even know it. I don’t care. But if I ask “why did you do X instead of Y?”, “what happens if this actor behaves maliciously?”, “what data structure did you use here and why?”, or “where does this fail?” you should be able to answer confidently. For PoCs, demos, experiments, whatever: I don’t care. Generate 100% of it and understand none of it. Speed over quality every time in those specific scenarios. But if you’re shipping customer-facing work, you can’t be shipping things you don’t understand at a high level. Mitchell Hashimoto, 17:44 · 16. Sept. 2026, auf x.com @hashimoto2026mitchellhashimotowhiteboard


Reverse Centaur? Wir wollen doch dass die Maschine für uns arbeitet?! @doctorow2026reversecentaursguide @doctorow2026kickstartingreversecentaurs


Denn „… die digitale Technologie wäre prädestiniert …“ Lorenz Hilty, 2018, Keynote auf der Konferenz Bits und Bäume (Berlin, 17.11.2018), im CCC-Mitschnitt „Was Bits & Bäume verbindet” (Santarius/Kurz eröffnen, Hiltys Keynote ab ~43:40; Zitat bei ~51:30). Kernaussagen Hiltys: (1) digitale Technologie hat das Potenzial, den Energie- und Materialverbrauch drastisch zu senken und mehr Selbstbestimmung zu schaffen; (2) bisher wird sie so verwendet, dass das Gegenteil geschieht — Energie- und Rohstoffverbrauch wachsen, Nutzerinnen und Nutzer werden nicht ermächtigt, sondern entmündigt; (3) eine nüchterne Analyse dieser Verkehrung muss voranstellen. Pointe am Zitat: Software wurde erfunden, um Hardware nicht ständig ändern zu müssen („universelle Maschine”, Turing) — die IT-Industrie habe dieses Prinzip in 30 Jahren auf den Kopf gestellt: Software erzeugt heute Druck, funktionierende materielle Güter zu ersetzen; nachhaltig wäre das Gegenteil. Vollständigeres Zitat @santarius2018wasbitsbaeume:

Und damit geschieht das genaue Gegenteil von dem, was wir dank digitaler Technologie eigentlich tun könnten. Nämlich die Wertschöpfung in den immateriellen Bereich, in den Bereich von Software, von Dienstleistung, von Kreativität zu verlagern und vom Umwälzend und Umwandeln von Material zu entkoppeln. Ich sage es noch einmal, die digitale Technologie wäre prädestiniert für diese Entkopplung oder Dematerialisierung. Software wurde ja eigentlich erfunden, damit man Hardware nicht mehr ständig ändern muss.


https://docs.docker.com/desktop/setup/install/windows-install/ https://docs.docker.com/guides/mistral-vibe-sandbox/